HAFFKÜSTE


Das Stettiner Haff, die erweiterte deutsch-polnische Odermündung, erstreckt sich wie ein Stück Meer zwischen Usedom und dem Festland. Wem der Ostseestrand zu überlaufen oder zu stürmisch sein sollte, findet hier eine Alternative. Lange und zudem kinder-freundliche Sandstrände gibt es an der Haffküste, das gewöhnlich ruhige Gewässer ist ideal für jeglichen Wassersport und die Orte bieten erholsame Ruhe.

Ueckermünde

Reiseatlas: S. 223, E 3/4 Ueckermünde ist ohne Zweifel einer der hübschesten Orte an der Haffküste. Das eigentliche Städtchen liegt zwar etwa 3 km flussaufwärts der schmalen Uecker von der Haffküste entfernt, bietet aber direkt am Haff einen 800 m langen, breiten Sandstrand, der sanft ins Meer abfällt und daher besonders kinderfreundlich ist. Darüber hinaus befinden sich dort eine bescheidene, aber übersichtliche Promenade, zwei Kinderspielplätze, ein Restaurant, zahlreiche Imbiss- und Eisbuden – und es gibt die Möglichkeit, auf der »Banane«, jenem besonders bei älteren Kindern beliebten, gelben bananenförmigen Boot über die Wellen zu reiten oder Wasserski zu fahren.

Auf der Landseite von Ueckermünde bieten Wälder und Wiesen der Ueckermünder Heide nicht nur wunderbare Spazierwege, sondern auch ein hervorragend ausgebautes Radwegenetz, das mittlerweile rund 200 km umfasst.

Schlossturm
Schlossturm

Im Zentrum

Ueckermünde gehört zu jenen Ortschaften mit langer Vergangenheit, die sich ihren beschaulichen Charme trotz Kriege und Eroberungen erhalten konnten, auch wenn nur wenige Relikte aus dem Mittelalter übrig geblieben sind. Die manchmal recht engen Gassen und Straßen sind gesäumt von mittlerweile liebevoll restaurierten Häusern aus dem 18. und 19. Jh., und die Atmosphäre der Stadt strahlt eine behagliche Freundlichkeit aus.

Die ursprünglich slawische Siedlung wurde 1178 erstmals erwähnt. Im 13. Jh. entstand schließlich eine Burg, die jedoch durch feindliche Angriffe und Vernachlässigung bald nur noch eine Ruine war. Auf ihren Grundmauern baute Herzog Philipp I. von Pommern im 16. Jh. ein Renaissanceschloss unter Einbeziehung des alten Bergfrieds. Doch auch die Existenz des neuen Schlosses währte nicht allzu lange. Das Bauwerk wurde mit Aussterben des Pommerngeschlechts im 17. Jh. verlassen, und ab 1720 wurden drei der ursprünglich vier Flügel abgerissen. Jener Flügel, der zusammen mit dem Bergfried erhalten blieb, beherbergte einst Wallenstein, den russischen Zaren Peter I., den polnischen König Stanilaus Leszinski, den sächsischen Kurfürsten August den Starken und den Preußenkönig Friedrich Wilhelm I.

Fleute sind dort das Rathaus und das Flaffmuseum untergebracht. Ab 1950 trugen dort Fleimatfreunde Exponate aus der Region und stadtgeschichtliche Besonderheiten zusammen, z. B. auch die Kugeln, mit denen die Stadt 1469 während der Belagerung durch den brandenburgischen Kurfürsten Friedrich II. beschossen wurde. Zum Schlossturm kann man über eine schmale Treppe bis nach oben steigen, von wo sich ein herrlicher Rundblick bis nach Usedom bietet. (Mai-Sept. Di 9-12 u. 13-17, Mi u. Do 9-12 u. 13-16, Fr 9-12 u.13-15, Sa 10-16, So 10-12 Uhr).

Neben dem Schloss kennzeichnet die barocke Marienkirche die Silhouette der Stadt. Sie wurde Mitte des 18. Jh. anstelle einer älteren Kirche aus dem 15. Jh. errichtet. Bemerkenswert ist der für diese Region ungewöhnlich üppig ausgestattete Innenraum, u. a. mit einer bemalten Flolzdecke und Emporen aus der Gründungszeit.

In der Bergstraße Ecke Wallstraße fällt ein besonders liebevoll restaurierter Fachwerkspeicher auf, der ein Beleg dafür ist, dass Ueckermünde im 19. Jh. ein bescheiden blühendes Han- delsstädtchen war. Fieute befindet sich dort eines der nettesten Restaurants der Stadt. Der Marktplatz, nur ein paar Schritte vom Schloss entfernt, ist ebenfalls von sorgsam restaurierten Fläusern umgeben, wie das Hotel-Res- taurant Stadtkrug, das um 1800 gebaut wurde und heute eine veritable FHer- berge mit Restaurant ist.

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