HANS WERNER RICHTER UND DIE >GRUPPE 47<


Die Bücher des Bansiner Fischersohns mögen vielleicht nicht so berühmt sein wie die vieler seiner Kollegen und Freunde. Gleichwohl gehört er zu den einflussreichsten Menschen der bundesrepublikanischen Nachkriegsliteratur, der dank seines »diplomatischen Unschärfetalents« (Karl Ludwig Arnold) die Creme der Schriftsteller zusammenbrachte und förderte.

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Hans Werner Richter

Richter wurde 1908 in Bansin geboren, lernte in Swinemünde Buchhändler und ging dann nach Berlin, emigrierte für kurze Zeit nach Paris, um schließlich nach Berlin zurückzukehren, wo erzürn Kriegsdienst einberufen wurde und 1943 in amerikanische Gefangenschaft geriet. Nach dem Krieg im Jahr 1947 entstand aus einem Treffen einiger Autoren die ‘Gruppe 47<, die es sich zum Ziel machte, eine neue Literaturpolitik zu betreiben. Zu der Gruppe, von Richter zusammengehalten und geleitet, stießen bald all jene Schriftsteller, die bis heute Klassiker der Nachkriegsliteratur sind – Heinrich Böll, Ingeborg Bachmann, Günther Grass, Martin Walser, Uwe Johnson, Siegfried Lenz, Gabriele Wohmann und viele andere mehr. Zwei Jahrzehnte konnte sich die Gruppe als relativ einheitlicher Zusammenschluss, sofern das bei Künstlerindividuen möglich ist, halten. Der Verfall begann jedoch mit den 68ern, als eine jüngere Generation radikalere Vorstellungen von Literatur umsetzte.

Richter schrieb weiterhin seine Bücher, die überwiegend durch eigene Erfahrungen und vor allem seinen ausdrücklichen Antifaschismus geprägt waren. Sein erster Roman, »Die Geschlagenen«, erschien erst 1949 und verarbeitet ebenso wie sein zweiter Roman >Sie fielen in Gottes Hand« Erlebnisse der Nazi- und Kriegszeit. Auch seine späteren Werke beschäftigen sich mit jener Thematik. Doch Humor zeigte er vor allem dort, wo es um seine Heimat ging, wenn er den pommer- schen Charakter beschrieb. Richter starb 1993 in München.

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